Ju-Jutsu Fortbildung mit Wolfgang Kroel


Notwehr, Nothilfe und Waffenrecht in Littfeld

Pünktlich zum Jahresbeginn fand im Dojo des TV Littfeld der alljährliche Ju-Jutsu Landeslehrgang zum Thema „Notwehr, Nothilfe und Rechtslage zu Hilfsmitteln“ unter der Leitung des Lehrreferenten des NWJJV e.V. Wolfgang Kroel statt.

Die Fortbildungsmaßnahme, die von ca. 50 Sportler/innen aus ganz NRW besucht wurde, ist im Bereich der Meistergrade eine notwendige Voraussetzung zur anstehenden Prüfung.

Mit dem Thema „Verantwortung des Vereinstrainers“ eröffnete Wolfgang die 4-stündige Fortbildung. Schließlich gilt es hier die Weichen zu stellen. Wirkungsweisen von SV-Techniken und die Auswahl der verhältnismäßigen Verteidigungstechniken standen hierbei im Vordergrund.

Bevor die trockene Gesetzeslage der „Notwehr“ innerhalb einer Power-Point Präsentation veranschaulicht wurde, ging es zum Technik -Training auf die Matte. Der Cheftrainer des TV Eichen demonstrierte unterschiedliche Angriffs- und Abwehrmöglichkeiten und stellte sie dem Notwehr-Paragraph gegenüber.

Im Bereich der „Nothilfe“ stand anschließend ein Szenarien-Training auf dem Programm. Ständig unterschiedliche Reaktionen von Opfer und Täter stellten die Teilnehmer immer wieder vor große Herausforderungen, um Nothilfe anwendbar leisten zu können – ohne das Opfer zu gefährden.

Der Bereich der erlaubten und verbotenen Waffen diente als Abschluss der Fortbildung. Besonders im breiten Spektrum der sogenannten Hilfsmittel wie Pfefferspray, Elektroschocker, Schrillalarm usw. gilt es doch einiges im Bezug auf Handhabung und Umgang zu beachten, um sie schließlich für eine erfolgreiche Abwehr gegen Angreifer nutzen zu können.

Wolfgang Kroel

 

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